Ecocho: Eine neue Suchmaschine als Waffe gegen den Klimawandel

April 22nd, 2008

“Sie suchen, wir pflanzen Bäume”

Mit diesem Slogan wirbt der australische Betreiber der grünen Suchmaschine Ecocho für seinen auf der Yahoo-Engine basierenden Suchdienst.
Wie funktionierts?
Ein Teil der über Werbeeinblendungen erzielten Geldmittel stiftet der Betreiber über so genannte “Carbon-Offset Credits” zum Anpflanzen von Bäumen. Dies geschieht über offizielle, von der australischen Regierung anerkannte Projekte. Für jeweils 1000 Suchanfragen pflanzt Ecocho bis zu 2 Bäume und tilgt dadurch etwa eine Tonne Treibhausgase.
Ausgangspunkt des ersten Baumpflanzungsprojektes ist die Region New South Wales in Australien, dem Herkunftsort unserer delikaten Olivenöle von Lakelands Olives.

Dieses Projekt möchten wir unterstützen, deshalb finden Sie Ecocho ab sofort in der Sidebar unseres Blogs. Wer bisher über Yahoo gesucht hat, kann ohne großen Aufwand und mit gleichen Ergebnissen seine Suchanfragen über Ecocho durchführen.

Lesen Sie mehr zum Thema in den FAQs von Ecocho! Die Suchmaschine lässt sich übrigens ganz einfach in die Symbolleiste von Firefox oder Internet Explorer einbinden.

Gratisleseprobe zum Thema Tranfettsäuren in der Zeitschrift Natur und Heilen

April 22nd, 2008

Ein sehr lesenswerter Artikel mit dem Titel “Schädliches Fett – Heilsames Fett” steht hier zum kostenlosen Download bereit.
Wir meinen: Dänemark hat es vorgemacht, die Rest-EU sollte nachziehen und sich für eine Beschränkung der Transfettsäuren in Nahrungsmitteln stark machen!

BLL-Broschüre “Mit Sicherheit lecker” bietet einseitige Informationen statt Aufklärung für Jugendliche

April 4th, 2008

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) möchte in seinem Booklet “Mit Sicherheit lecker” “mit sachlichen Informationen zum Abbau von Ängsten im Bereich der Lebensmittel-Verarbeitung” beitragen. Im Comic-Stil sollen Jugendliche von 14 bis 18 Jahren angesprochen werden.
Von sachlichen Informationen kann jedoch nicht die Rede sein. Stattdessen wird versucht, mit einseitig formulierten Halbwahrheiten von den Vorzügen der Industrienahrung zu überzeugen. Wenn wunderts, schließlich agiert der BLL als Lobbyverband der Lebensmittelindustrie.

Hier ein paar zweifelhafte Highlights aus der Broschüre:

Zum Thema “Sicher produziert”
“Trotz der strengen Sicherheitsvorkehrungen kann es, wenn auch selten, zu einer Krise kommen. In einem solchen Fall reagieren die Behörden umgehend. Die EU in Brüssel, nationale Behörden und die Unternehmen arbeiten eng zusammen, um wirkungsvolle Maßnahmen zum Verbraucherschutz zu beschließen und diese schnellstmöglich umzusetzen.”
Dass beim BLL nicht der Verbraucherschutz, sondern das Wohl der Lebensmittelindustrie im Vordergrund steht, belegen die Ereignisse zum Thema Cumarin in Zimt, welche von Foodwatch hier mit einer Chronologie und Original-Schriftverkehr dokumentiert wurden. Dort kann man auch nachlesen, wie auf Druck des BLL Untersuchungsergbnisse systematisch zurückgehalten wurden. Umgehende Reaktion? Fehlanzeige!

Zum Thema “Das Geheimnis um die E-Nummern”
“Für den erfrischend-säuerlichen Geschmack (…) ist Zitronensäure, auch unter dem Pseudonym E 330 bekannt, verantwortlich. Es handelt sich um den gleichen Stoff, der auch in Zitronen und Orangen vorhanden ist.”
Dass Zitronensäure nicht aus Zitronen sondern mit Hilfe eines gentechnisch veränderten Schimmelpilzes hergestellt wird, wird verschwiegen. Auch dass Zitronensäure, die heutzutage in diversen Kinderlebensmitteln in zum Teil hohen Konzentrationen vorhanden ist, den Zahnschmelz angreift, scheint nicht erwähnenswert.

Zum Thema “Zusatzstoffe machen das Leben leichter”
“…denn sie verbessern die Teigeigenschaften. Zum Beispiel sorgen Emulgatoren dafür, dass (…) Brot länger frisch bleibt. Durch den Zusatz von Ascorbinsäure (Vitamin C) ist das Mehl schon nach zwei Tagen optimal für die Backstube geeignet.”
Traditionelle Sauerteigführung in der Backstube? Für den BLL kein Thema, über das es Wert wäre zu berichten.

Zum Thema “Ist Öko denn sicherer?”
“Das fragt sich so mancher Verbraucher. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Ökolebensmittel nicht mehr Vitamine oder Mineralstoffe als andere Produkte enthalten und auch nicht `sicherer´ sind als herkömmliche Lebensmittel. Die Produktsicherheit von herkömmlich und ökologisch erzeugten Lebensmitteln ist also absolut vergleichbar.”
Wie bitte? Was ist zum Beispiel mit der Pestizidbelastung von konventionell erzeugtem Obst und Gemüse? Regelmäßige Untersuchungen unabhängiger Labors im Auftrag von Greenpeace belegen, dass Bio besser ist. Nicht nur das, es wurde auch schon mehrfach nachgewiesen, dass verschiedene konventionell erzeugte Produkte die so genannte akute Referenzdosis für bestimmte Pestizide überschreiten und somit die Gesundheit von Kindern akut gefährden können.

Sachliche Information sieht anders aus. Ich warne daher davor, diese (kostenlose) Broschüre bzw. sämtliche vom BLL generierten Verbraucherinformationen unreflektiert für den Schulunterricht zu nutzen.

Monsanto – Mit Gift und Genen

April 4th, 2008

Einen Ausschnitt aus dem kürzlich auf Arte gezeigten Dokumentarfilm “Monsanto – Mit Gift und Genen” gibt es im deutschsprachigen Newsarchiv über Genfood und Gentechnik zu sehen.

Ein bedrohliches Szenario, das sich da aufbaut, insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Meldungen über Monsantos Gewinnsteigerungen.

Neuer Blog Editor Scribe Fire

März 13th, 2008


Einen in Firefox integrierten Blog Editor gibts hier:

Scribe Fire

Tolles Addon!

Seehofer = Genhofer

Februar 27th, 2008

Eine interessante Zusammenfassung über Genhofers Aktivitäten findet der interessierte Besucher auf der Website von Greenpeace

In einem Forum fand ich vor Kurzem eine treffende Analogie. Diese lautete in etwa so:
Mit dem Verbraucherschutzminister verhält es sich so wie mit einer Sonnenschutzcreme. Die Sonnenschutzcreme schützt nicht die Sonne, sondern vor der Sonne. Der Verbraucherschutzminister schützt nicht den Verbraucher, sondern er schützt die Lebensmittelindustrie vor dem Verbraucher.

VitaOlio auf der Biofach

Februar 27th, 2008

Wie schon im letzten Jahr haben wir auch dieses Jahr die Biofach in Nürnberg besucht, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte zu pflegen. Neben interessanten Gesprächen mit unseren Lieferanten, wie Fritz und Burgi Bläuel aus Griechenland, Bruno de Feo aus Italien und Josu Zaldua aus Spanien haben sich neue Möglichkeiten aufgetan, unsere Kunden in Deutschland mit hochwertigen Bioprodukten zu beliefern. Freuen Sie sich schon jetzt auf köstliche Antipasti und erlesenen Balsamico-Essig! Demnächst im Sortiment von VitaOlio.

Die Wahrheit über Genpflanzen

Februar 20th, 2008

Der Global 2000-Report von Friends of the Earth entlarvt: Die von der Gentechnik-Industrie vollmundig angekündigten Vorteile von Genpflanzen erweisen sich als leere Phrasen. Statt Bekämpfung von Hunger und Armut in der dritten Welt durch Steigerung der Erntemengen oder Umweltschutz durch Verminderung der Pestizidbelastung geschieht genau das Gegenteil. Erhöhter Pestizideinsatz und Belastung von Mensch und Umwelt.

Lesen Sie hier die Presseinformation

Hier können Sie den Gesamtreport als PDF runterladen (englisch)

Beiträge zum Thema von Greenpeace Deutschland:

Report Gift im Gen-Mais

Folgen des Gensoja-Anbaus in Argentinien

Umweltgefährdung durch insektenresistente Bt-Pflanzen

Immer mehr Superunkräuter in Gen-Soja-Feldern

Spiegel-Online zum Thema Genuß ohne Reue

Februar 18th, 2008

Die neuen Ökos tragen keine Strickjacken!

Hier gelangen Sie zum Spiegel-Artikel

Bist Du auch ein Sympathisant?

Spiegel-Online widmet sich dem Thema Billig-Olivenöl

Februar 10th, 2008

Hier gelangen Sie zum Spiegel-Artikel

Die Olivenöl-Qualitätsdebatte hat mittlerweile Deutschlands beliebtestes Nachrichtenmagazin erreicht. Wir meinen: richtig so. Das Rezept “Minestrone Bahnhof Zoo” hätte man sich allerdings sparen können. Die molekulare Küche bietet mit Tapetenkleister-Suppeneinlage (Methylcellulose) einen zweifelhaften kulinarischen Genuß.

Mehr zum Thema Methylcellulose (E 461):

Zusatzstoffe-Online

Wikipedia

Unser Tip: Wollen Sie Ihre Gäste schnell wieder loswerden, servieren Sie die Minestrone mit der doppelten Portion E 461. Die Wirkung wird nicht lange auf sich warten lassen…